Peter J. Holzer wrote:
Rein interessehalber: Von welchen Sprachen kommst Du, dass Du Aliases als üblich empfindest?
Nennenswert programmiert habe ich lediglich als Teenager auf ZX-81 und C-64. Da hatte die For-Schlaufe aber noch kein "in", sie fallen somit als Schuldige weg. In letzter Zeit habe ich intensiv R und inbesondere das Tidyverse benutzt, aber dort muss man eigentlich fast nie Schlaufen coden. Dort ist übrigens auch die Slice-Funktion nicht kaputt (SCNR). Vermutlich dachte ich unbewusst, wenn die for-Schlaufe so komfortabel gleich entpackt und ich mit verständlichen Variablennamen auf die Liste zugreifen kann, wird sie das Zeug ja wohl auch wieder packen. Vielleicht könnte man eine "pfor"-Schlaufe entwickeln, die genau das nach jedem Durchlauf automatisch tut. Der Begriff "Alias" verwirrt mich auch ein wenig. Wenn ich Aliasnamen benutze und mich als Klaus-Bärbel oder auch mal als Matrosentom ausgebe und mir jemand eine blutige Nase verpasst, dann zeigen beide Alias-Namen auf dieselbe Person, die eine blutige Nase hat. Passt nicht so ganz zum Informatik-Konzept. Gruss Patrick