Re: [Python-de] einheitliches Vorgehen beim Öffnen von Dateien.
On 19/10/2018 17.46, Stefan Ram wrote:
Stefan Schwarzer <sschwarzer@sschwarzer.net> writes:
On 18/10/2018 09.59, Thomas Güttler wrote: Leider werden `f` und `file` mitunter sowohl für Dateinamen (manchmal auch Pfade) als auch für Dateiobjekte verwendet.
Hier wird oft empfohlen, kurze Namen für kleine Gültigkeitsbereiche und lange Namen für große Gültigkeitsbereiche zu verwenden.
Ich verstehe es eher so, dass kleine Gültigkeitsbereiche kurze Namen _eher rechtfertigen_ als große Gültigkeitsbereiche. Wenn es dem Verständnis hilft, nutze ich meist auch für kleinere Gültigkeitsbereiche längere Namen.
Lieber ein langer `with`-Block als keine sauber geschlossenen Dateien. ;-)
Und wie würde das von mir angesprochene Refaktorieren im Falle eines langen with-Blocks aussehen? Man würde ihn normalerweise in (mindestens) eine separate Funktion auslagern.
Das Auslagern des `with`-Blocks in eine Funktion oder Methode ist die naheliegendste Option, aber ich denke, man sollte das nicht sofort "instinktiv" machen, sondern auch gründlich über andere Optionen nachdenken. Spontan fallen mir ein: - Nur einen Teil des Blocks extrahieren, so dass er ein in sich schlüssiges Konzept enthält. Das macht die neue Funktion/Methode nicht nur einfacher zu verwenden, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass man sie auch noch woanders sinnvoll verwenden kann. - Teile aus dem `with`-Block vor den Block ziehen. - Code kompakter schreiben (aber damit würde ich besonders vorsichtig sein). Was jeweils passt (ggf. in Kombination) muss man im Einzelfall prüfen/abwägen. Viele Grüße Stefan
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Stefan Schwarzer